Freundeskreis Pater Vincent packt an

Brunnenprojekte in Uganda erfolgreich realisiert

RHEINEELTE.
Der Elter Verein Freundeskreis Pater Vincent, der sich die Hilfe für Menschen in Ugana auf die Fahne geschrieben hat, blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Höhepunkt der Aktivitäten im vergangenen Jahr war der Ausbau der erfolgreichen Brunnenbohrungen in zwei Orten in Uganda, dem Schwerpunkt der Arbeit des gemeinnützigen Vereins.
Gerade in Zeiten von großen Flüchtlingsströmen wird es immer wichtiger, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Mangelnde Infrastruktur und Versorgungsprobleme sind hier Hauptgründe. Viele Kinder in Ugana sterben aufgrund des fehlenden Zugangs zu sauberem Wasser. 2,6 Mrd. Menschen nutzen keine Sanitäranlagen. Auch in den beiden afrikanischen Orten Katimba und Lwamaggwa im Buschland im Südwesten von Uganda war die Wasserversorgung bislang das größte Problem. In Katimba reichten vor Installation der Anlage die Regenwasservorräte in der Regel nicht bis zur nächsten Regenzeit, sodass immer noch kontaminiertes Wasser aus Wasserlöchern entnommen wurde, die sonst nur für die Nutztiere und die Plantagen verwendet wurden. Daher war etwa ein Drittel der circa 600 Kinder im Ort aufgrund von Magendarmerkrankungen nicht in der Lage, die Schule zu besuchen. Der Verein konnte nun die Versorgungslage deutlich verbessern.
Die vom Freundeskreis Pater Vincent in 2015 finanzierte Regenwasserfilteranlage in Katimba wurde ordnungsgemäß in Betrieb genommen, sodass nun ausreichend Regenwasser gefiltert werden kann. Täglich werden etwa 500 Liter entnommen, zu den Kirchzeiten mit circa 1400 Besuchern sind es bis zu 5000 Liter am Tag. Katimba ist nun durch die Kombination aus Nutzung des Regenwassers und dem Wasser aus dem Brunnen durch Anbindung an die in 2015 installierte Filter- und Desinfektionsanlage gut versorgt.

In Lwamaggwa war ein intensiver Austausch bezüglich der Art des Ausbaus mit „Maddo“, dem Caritasverein in Afrika, und dem Partnerverein des Freundeskreises, dem Ugandakreis Heiligenstadt, notwendig, weshalb sich die Umsetzung verzögerte. Der dortige Brunnen wurde Ende November in Betrieb genommen. Durch den Bau einer Pumpstation und Einsatz einer Solarpumpe ist nun eine permanente Wasserversorgung mit Wasser in guter Qualität möglich. Eine Besuchergruppe vom Ugandakreis Heiligenstadt überzeugte sich persönlich im November von der Inbetriebnahme.

Der finanzielle Aufwand war mit Kosten in Höhe von 15000 Euro in Katimba und 24000 Euro in Lwamaggwa sehr groß, konnte jedoch durch die Kooperation mit dem Verein Ugandakreis Heiligenstadt, durch Einnahmen aus dem Kartoffelfest in Rheine-Elte und dank einiger Großspenden umgesetzt werden. Mit Hillery Galiwango, der bei der Firma Evers in Hopsten ein Praktikum absolvierte, wird gerade ein Plan ausgearbeitet, um die Pumpstationen und Filteranlagen in Mbirizi, Katimba und Lwamaggwa zu überwachen und anfallende Reparaturen durchführen zu lassen.
Der Ugandakreis Heiligenstadt projektiert nun einen möglichen Ausbau des Brunnenbetriebs in Lwamaggwa über Mittel vom Bundesministerium für internationale Vincent Nakaana (l.), Pfarrer in Lwamaggwa, an der dortigen Zapfstelle, die seit Ende November im Betrieb ist.

Zusammenarbeit, um noch eine bessere Verteilung des Wassers zu gewährleisten. Im kommenden März plant der Freundeskreis Pater Vincent einen nächsten Besuch vor Ort, um weitere mögliche Investitionen zu prüfen. Hierfür sind weitere Spenden erforderlich.
Der Verein hofft auch 2017 auf ähnlich guten Zuspruch durch Förderer wie in den vergangenen Jahren, um auch weiterhin die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Der Freundeskreis Pater Vincent dankt den Unternehmen Fendesack Forst und Brunnenbau aus Elte und Evers Wassertechnik und Anthrazitveredlung aus Hopsten für die Umsetzung vor Ort.




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